But the miracle happened – Doch das Wunder geschah


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At a young age I got very sick. The diagnosis was: typhoid.

For four weeks, I fought for my life with a high fever and chills. When the situation was at its worst – at midnight – I was temporarily unconscious and gasping for air – my parents called the community leader at the time. He came immediately and brought along a few more brothers and sisters.

But the miracle happened before that. My father, my mother and a devout tenant stood around my bed and prayed. In tears they wrestled with God for my young life. The unimaginable happened, I felt the disease go away. I could breathe deeply again, it was all so easy. Still too weak to get up, but completely healthy.

Two days later I got up and went into the kitchen. There I saw my mother preparing a sandwich with chives and salt for herself. My mouth watered and I said, „Mom, I’m hungry.“ She gave me her bread, which I ate with pleasure. I had no problems, no vomiting, no diarrhea, nothing!

Then I made myself available to the Lord as promised. Now I have turned 85 and I am happy to pass on these impulses. – My life is grace, blessed be the Lord.

The healing was confirmed by the doctor.

Blogauthor: Egon Waechter

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In jungen Jahren erkrankte ich sehr schwer. Die Diagnose lautete: Typhus.

Vier Wochen lang kämpfte ich unter hohem Fieber und Schüttelfrost um mein Leben. Als die Situation am schlimmsten war – um Mitternacht – ich war zeitweise bewusstlos und rang nach Luft, – da ließen meine Eltern den damaligen Gemeinde­vorsteher rufen. Er kam sofort und brachte noch einige Glaubensgeschwister mit.

Doch schon vorher geschah das Wunder. Mein Vater, meine Mutter und eine gläubige Mieterin standen um mein Bett und beteten. Unter Tränen rangen sie mit Gott für mein junges Leben. Das Unvorstellbare geschah, ich spürte wie die Krankheit von mir ging. Ich konnte wieder durchatmen, es war alles so leicht. Noch zu schwach, um aufzustehen, doch völlig gesund.

Zwei Tage später raffte ich mich auf und ging in die Küche. Dort sah ich wie meine Mutter für sich ein Butterbrot mit Schnittlauch und Salz richtete. Mir lief das Wasser im Mund zusammen und sagte: „Mutti, ich habe Hunger.“ Sie gab mir ihr Brot, das ich mit Genuss aß. Ich hatte keinerlei Probleme, kein Erbrechen, kein Durchfall, nichts!

Darauf stellte ich mich dem Herrn wie versprochen zur Verfügung. Nun bin ich 85 Jahre alt geworden und darf mit Freuden diese Impulse weitergeben. – Mein Leben ist Gnade, gepriesen sei der Herr.

Die Heilung wurde vom Arzt bestätigt.

Blogautor: Egon Waechter

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Sower – Sämann



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Mark 4 Verse 1 to 9
Again he began to teach beside the sea. And a very large crowd gathered about him, so that he got into a boat and sat in it on the sea, and the whole crowd was beside the sea on the land. And he was teaching them many things in parables, and in his teaching he said to them: “Listen! Behold, a sower went out to sow. And as he sowed, some seed fell along the path, and the birds came and devoured it. Other seed fell on rocky ground, where it did not have much soil, and immediately it sprang up, since it had no depth of soil. And when the sun rose, it was scorched, and since it had no root, it withered away. Other seed fell among thorns, and the thorns grew up and choked it, and it yielded no grain. And other seeds fell into good soil and produced grain, growing up and creasing and yielding thirtyfold and sixtyfold and ca hundredfold.” And he said, “He who has ears to hear, let him hear.”

Mark 4 Verse 13 to 20
And he said to them, “Do you not understand this parable? How then will you understand all the parables? The sower sows the word. And these are the ones along the path, where the word is sown: when they hear, Satan immediately comes and takes away the word that is sown in them. And these are the ones sown on rocky ground: the ones who, when they hear the word, immediately receive it with joy.
And they have no root in themselves, but pendure for a while; then, when tribulation or persecution arises on account of the word, immediately they fall away. And others are the ones sown among thorns. They are those who hear the word, but the cares of the world and the deceitfulness of riches and the desires for other things enter in and choke the word, and it proves unfruitful.
But those that were sown on the good soil are the ones who hear the word and accept it and bear fruit, thirtyfold and sixtyfold and a hundredfold.”

Source: English Standard Version
https://www.die-bibel.de/


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Markus 4 Vers 1 bis 9
Wieder einmal war Jesus am See und wollte zu den Menschen sprechen. Es hatte sich aber eine so große Menge versammelt, dass er sich in ein Boot setzen und ein Stück vom Ufer abstoßen musste.Die Menge blieb am Ufer, und Jesus erklärte ihnen vieles von seiner Botschaft mit Hilfe von Gleichnissen. Unter anderem sagte er: »Hört zu! Ein Bauer ging aufs Feld, um zu säen. Als er die Körner ausstreute, fiel ein Teil von ihnen auf den Weg. Da kamen die Vögel und pickten sie auf. Andere Körner fielen auf felsigen Grund, der nur mit einer dünnen Erdschicht bedeckt war. Sie gingen rasch auf, weil sie sich nicht in der Erde verwurzeln konnten; aber als die Sonne hochstieg, vertrockneten die jungen Pflanzen, und weil sie keine Wurzeln hatten, verdorrten sie. Wieder andere Körner fielen in Dornengestrüpp, das bald die Pflanzen überwucherte und erstickte, sodass sie keine Frucht brachten. Andere Körner schließlich fielen auf guten Boden; sie gingen auf, wuchsen und brachten Frucht. Manche brachten dreißig Körner, andere sechzig, wieder andere hundert.« Und Jesus sagte: »Wer Ohren hat, soll gut zuhören!«

Markus Vers 13 bis 20
Jesus fragte die Zwölf* und die anderen Jünger*: »Versteht ihr dieses Gleichnis* denn nicht? Wie wollt ihr dann all die anderen Gleichnisse verstehen? Der Bauer, der die Samenkörner ausstreut, sät die Botschaft Gottes aus. Manchmal fallen die Worte auf den Weg. So ist es bei den Menschen, die die Botschaft zwar hören, aber dann kommt sofort der Satan* und nimmt weg, was in ihr Herz gesät wurde. Bei anderen ist es wie bei dem Samen, der auf felsigen Grund fällt. Sie hören die Botschaft und nehmen sie sogleich mit Freuden an; aber sie kann in ihnen keine Wurzeln schlagen, weil diese Leute unbeständig sind. Wenn sie wegen der Botschaft in Schwierigkeiten geraten oder verfolgt werden, werden sie gleich an ihr irre. Wieder bei anderen ist es wie bei dem Samen, der in das Dornengestrüpp fällt. Sie hören zwar die Botschaft, aber sie verlieren sich in ihren Alltagssorgen, lassen sich vom Reichtum verführen und leben nur für ihre Wünsche. Dadurch wird die Botschaft erstickt und bleibt wirkungslos. Bei anderen schließlich ist es wie bei dem Samen, der auf guten Boden fällt. Sie hören die Botschaft, nehmen sie an und bringen Frucht, manche dreißigfach, andere sechzigfach, wieder andere hundertfach.«

Quelle: Gute Nachricht Bibel, revidierte Fassung, durchgesehene Ausgabe in neuer Rechtschreibung
(c) 2000 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart
https://www.die-bibel.de/

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House building – Hausbau



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Don’t build your house on sand

Luke Verse 6,46 to 49
“Why do you call me ‘Lord, Lord,’ and not do what I tell you? Everyone who comes to me and hears my words and does them, I will show you what he is like: he is like a man building a house, who dug deep and laid the foundation on the rock. And when a flood arose, the stream broke against that house and could not shake it, because it had been well built. But the one who hears and does not do them is like a man who built a house on the ground without a foundation. When the stream broke against it, immediately it fell, and the ruin of that house was great.”

Source: English Standard Version
https://www.die-bibel.de/


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Bau Dein Haus nicht auf Sand!

Lukas 6,46 bis 49
»Was nennt ihr mich immerzu ‚Herr‘, wenn ihr doch nicht tut, was ich sage? Wer zu mir kommt und meine Worte hört und sich nach ihnen richtet – ich werde euch zeigen, wem er gleicht: Er gleicht einem Menschen, der ein Haus baute und dabei tief grub und die Fundamente auf Felsgrund legte. Als das Hochwasser kam, prallten die Fluten gegen das Haus, aber es blieb stehen, weil es so fest gebaut war. Wer dagegen meine Worte hört und sich nicht nach ihnen richtet, ist wie ein Mensch, der sein Haus einfach auf das Erdreich stellte, ohne ein Fundament. Als die Fluten dagegen prallten, fiel es sofort in sich zusammen und alles lag in Trümmern.«

Quelle: Gute Nachricht Bibel, revidierte Fassung, durchgesehene Ausgabe in neuer Rechtschreibung
(c) 2000 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart
https://www.die-bibel.de/

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Hau

Light breaks through the darkness


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Because light illuminates the darkness of the world, people experience real life; no longer must the darkness rule them.

From the disobedience of the first parents to the present day, sin tore many people into great darkness. But Isaiah sees a glimmer of hope:

The people who live in darkness see a great light; it shines brightly on those who are without hope. Isaiah 9.1 (HFA)

Light breaks through the darkness

Let’s dwell a little on the life of the apostle Paul. He persecuted the Christians to the extreme. But something strange happens at the gates of Damascus:

Light breaks through its darkness.

Paul falls to the ground and hears a voice: Saul, Saul why are you persecuting me? After asking who he is? The voice speaks „I am Jesus whom you persecute.“ Paul himself is kindled and from now on brings the light of the gospel to all people. The Holy Spirit shows Paul the way to Europe, where he and his companions go to the riverbank and speak of the gospel.
A godly woman named Lydia listens; the Lord opens her heart and she believes and is baptized with her whole house (Acts 16, 14-15).

Light breaks through their darkness.

It is our mission to pass the light on to those who hear! We cannot let the light break through the darkness and we are not responsible for it!
Our text says: „The Lord opened the heart!“ Another time Jesus said to the people:

„I am the light for the world. Those who follow me will not walk in the dark, but have the light that leads them to life.“ John 8, 12 (HFA)

Isaiah says of him:

“You should not just reunite the 12 tribes of Israel into one people … that would be too little. No – I made you a light for all peoples so that you can bring salvation to the whole world that comes from me „(Isa. 49, 6)“

Candlelight is consumed

Each candle only fulfills its purpose when it burns, in the process it consumes itself. Paul is persecuted, taken prisoner, but the light burns on and on and is finally consumed in Rome.

From the prison he writes: „Brethren, you should know that my imprisonment even helped spread the good news.“
It is important to him that Christ be made great through him, whether he lives or dies (Philippians 1: 19-21).

God’s call does not stop like earthly employment, there is no age limit or retirement. God’s call ends with the last heartbeat.

A pious prince had a burning candle in his coat of arms and the motto underneath it: „In the service of others I consume.“ That should also be our motto!

I remember a sister in Stuttgart. She proselytized until death: with the briefcase in hand, she was found lying on the floor, unconscious. When I visited her in the intensive care unit, she was no longer responsive. Your funeral will be a wonderful homecoming. – Witnesses stood at the edge of the grave and confessed in the service of Jesus she consumed herself for me.

Candles bring the message of light

They radiate warmth and closeness for everyone who lives in cold and hostile surroundings. How often do we suffer from the injuries that we inflict on one another and that this causes some relationships to break. Much of what shapes our life arouses fear in us and makes it dark around us.

How necessary is there an encouraging encouragement to shed light on our darkness. With the promise: “It will not remain dark on those who are in fear”, God would like to invite us to count on his help.

Candlelight only burns upwards

The candle just can’t help but burn. It is in their nature to be directed upwards. It is the same with us, only if our being always strives upwards is our life fulfilled.

Jesus says: First seek the kingdom of God … (Matthew 6:33).

Some things may bow us down. But when we give God and His cause first place in our lives, the flame always burns upwards.

Children sing in a nursery rhyme: „Jesus tells us to shine with a bright glow, like a small lamp burning clear and pure – you in your corner, I in mine here.“

Especially in the Advent season, when there is a lot of stress, hectic rush and an excessive glow of light, many people feel the longing to get to know the real and the true life.

With that in mind let’s be the candles which

  • Light up the darkness of the world in a cold and hostile environment.
  • Consume (sacrifice)
  • Radiate warmth and closeness
  • Always face up

Bilder: https://pixabay.com/de/
Blogautor: Egon Waechter

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Weil Licht die Dunkelheit der Welt erhellt, erfahren Menschen echtes Leben; nicht länger muss das Dunkel sie beherrschen.“

Seit dem Ungehorsam der ersten Elternpaare bis Heute, riss die Sünde viele Menschen in große Finsternis. Aber Jesaja sieht einen Hoffnungsschimmer:

Das Volk, das in der Finsternis lebt, sieht ein großes Licht; hell strahlt es auf über denen, die ohne Hoffnung sind. Jesaja 9,1 (HFA)

Licht durchbricht die Dunkelheit

Gehen wir ein wenig auf das Leben des Apostel Paulus ein. Er verfolgte die Christen seinerzeit aufs äußerste. Doch vor Damaskus Toren geschieht etwas Merkwürdiges:

Licht durchbricht seine Dunkelheit.

Paulus stürzt zu Boden und hört eine Stimme: Saul, Saul warum verfolgst du mich? Nach der Frage wer er ist? Spricht die Stimme „ich bin Jesus den du verfolgst.“Paulus wird selbst entzündet und bringt von nun an allen Menschen das Licht des Evangeliums. Der Heilige Geist weist Paulus den Weg nach Europa.Dort gehen er und seine Begleiter ans Flussufer und reden vom Evangelium.
Eine Gottesfürchtige Frau, Namens Lydia hört zu; der tut der Herr das Herz auf und sie wird gläubig und lässt sich mit ihrem ganzen Haus taufen (Apg16, 14-15).

Licht durchbricht ihre Dunkelheit.

Unser Auftrag ist es, das entzündete Licht denen weiterzusagen die hören! Dass das Licht die Dunkelheit durchbricht können wir nicht geschehen lassen, und sind auch nicht dafür verantwortlich!
Unser Text sagt: „der tat der Herr das Herz auf!“ Ein anderes Mal sagte Jesus zu den Menschen:

„Ich bin das Licht für die Welt. Wer mir nachfolgt, wird nicht in der Dunkelheit umherirren, sondern er hat das Licht, das ihn zum Leben führt.“ Joh.8, 12 (HFA)

Jesaja spricht von ihm:

„Du sollst nicht nur die 12 Stämme Israels wieder zu einem Volk vereinigen… das wäre zu wenig. Nein- ich habe dich zum Licht für alle Völker gemacht, damit du der ganzen Welt die Rettung bringst, die von mir kommt“ (Jes.49, 6)“

Kerzenlicht verzehrt sich

Jede Kerze erfüllt ihren Sinn nur, wenn sie brennt, dabei verzehrt sie sich selbst. Paulus wird verfolgt, gefangen genommen, aber das Licht brennt weiter und weiter und verzehrt sich endlich in Rom.

Vom Gefängnis aus schreibt er: „Ihr sollt wissen Brüder, dass meine Gefangenschaft sogar zur Verbreitung der Guten Nachricht beigetragen hat.“
Ihm ist es wichtig, dass Christus durch ihn groß gemacht wird, ob er am Leben bleibe oder sterbe (Philipper 1, 19 -21).

Gottes Ruf hört nicht wie das irdische Arbeitsverhältnis auf, da gibt es keine Altersgrenze, oder Ruhestand. Gottes Ruf hört mit dem letzten Herzschlag auf.

Ein frommer Fürst hatte eine brennende Kerze in seinem Wappen und den Wahlspruch darunter: „Im Dienste anderer verzehre ich mich.“ Das soll auch unser Motto sein!

Ich erinnere mich an eine Schwester in Stuttgart. Sie missionierte bis zum Tod: Mit der Traktatentasche in der Hand fand man sie bewusstlos am Boden liegen. Als ich sie in der Intensivstation besuchte war sie nicht mehr ansprechbar. Ihre Beerdigung ein herrlicher Heimgang. – Zeugen standen am Grabesrand und bekannten im Dienst Jesu hatte sie sich für mich verzehrt.

Kerzen bringen die Botschaft vom Licht

Sie strahlen Wärme und Nähe aus, für jeden der in kalter und ablehnender Umgebung lebt. Wie oft leiden wir unter den Verletzungen, die wir einander zufügen und erleben, dass dadurch manche Beziehung zerbricht. Vieles von dem, was unser Leben prägt, weckt Angst in uns und lässt es dunkel um uns werden.

Wie nötig ist da ein ermutigender Zuspruch, der Licht in unsere Dunkelheit bringt. Gott möchte uns mit der Zusage: „Es wird nicht dunkel bleiben über denen, die in Angst sind“, einladen, mit seiner Hilfe zu rechnen.

Kerzenlicht brennt immer nur nach oben

Die Kerze kann einfach nicht anders als zu brennen. Es liegt in ihrem Wesen nach oben gerichtet zu sein. So ist es auch bei uns, nur wenn unser Wesen immer nach oben strebt, ist unser Leben erfülltes Leben.

Jesus sagt: Trachtet zuerst, nach dem Reich Gottes … (Matthäus 6,33).

Manches mag uns niederbeugen. Doch wenn wir Gott und seiner Sache den ersten Platz in unserem Leben einräumen, brennt die Flamme immer nach oben.

Kinder singen in einem Kinderlied: „Jesus heißt uns leuchten mit hellem Schein, wie ein kleines Lämpchen brennend klar und rein – Du in deiner Ecke, ich in meiner hier.“

Gerade in der Adventszeit, wo sehr viel Stress, Hektik und ein übermäßiger Lichtglanz die Menschen umgibt, spürt doch so mancher die Sehnsucht, das wahre und Echte kennen zu lernen.

In diesem Sinne lasst uns Kerzen sein, die

  • In einer kalten und ablehnenden Umgebung die Dunkelheit der Welt erhellen.
  • Sich verzehren (Aufopferung)
  • Wärme und Nähe ausstrahlen
  • Immer nach oben ausgerichtet sind

Bilder: https://pixabay.com/de/
Blogautor: Egon Waechter

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Doors of the hope


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See, I stand at the door and knock. If someone hears my voice and opens the door, I will go in and have the sacrament with him and he with me. Revelation 3,20 (LUT)

Only a few more days, then it will be Christmas Eve. Thousands of children’s hearts are waiting full of expectation. It all seems to take so long.

24 days in the advent calendar shortened the time. One door after the other could be opened in the Christmas calendar. – The result were cute little surprises that gave hope for the expected evening with the special present.

Doors of the hope opens

In retrospect, it is interesting to read how God prepared this wonderful event. Mary is chosen to give birth to the King of Eternity. She was allowed to be his mother. Joseph receives instruction in a dream on how to behave. The wise men from the Orient were led through the star. The shepherds experience a special encounter with the heavenly hosts.

But where is space?

It would have been a small thing for God to open the gates and doors of palaces and mansions to receive Jesus with dignity. But no, the Son of God becomes man and joins the thousands for whom there is „no room“ in the inn.

Many are not even allowed to see the light of day. They are undesirable and rejected. There is no place for them to live.

But Jesus was accepted by Mary, although it also meant a great sacrifice for her. She was willing and ready to do what she could.

God rewarded her abundantly; she was allowed to receive the prince of life whom God had appointed to save people. There are many sad things in the world – even today. But the fact remains: „The Prince of Peace has come“.

Have we opened our hearts to him so that he can move in? He wants to be our personal Prince of Peace!

Song Number 176 Pfingstjubel

1.) Do you have no room for Jesus? See, He wants to be your Savior! Listen, he’s knocking on your door! Sinner don’t you let him in?

Chorus: Who wants to consecrate themselves entirely to Jesus? Who opens the door of the heart? Soul, you will never regret it, let him in, he gives himself to you!


Picture: www.waechter-media.de

4.) Surrender everything to Jesus, because the time of grace is very fast; if the hour of judgment came, the judgment would be difficult for you!

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Blogauthor: Egon Waechter

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Siehe, ich stehe vor der Tür und klopfe an. Wenn jemand meine Stimme hören wird und die Tür auftun, zu dem werde ich hineingehen und das Abendmahl mit ihm halten und er mit mir. Offenbarung 3,20 (LUT)

Nur noch wenige Tage, dann ist es Heilig Abend. Tausende von Kinder­herzen warten voller Erwartung. Es scheint alles so unend­lich lange zu dauern.

24 Tage im Adventskalender haben die Zeit verkürzt. Ein Türchen nach dem anderen durfte im Weihnachtskalender geöffnet werden. – Heraus kamen niedliche kleine Überra­schungen, die auf den erwarteten Abend mit dem beson­deren Geschenk hoffen ließen.

Türen der Hoffnung öffnen sich

Rückblickend ist es interessant zu lesen, wie Gott dieses wunderbare Ereignis vorbereitet hatte.

Maria wird erwählt, den König der Ewigkeiten zur Welt zu brin­gen. Sie durfte Ihm Mutter sein.

Josef empfängt Weisung im Traum, wie er sich zu verhalten hat.

Die Weisen aus dem Morgenland wurden durch den Stern geführt.

Die Hirten erleben eine besondere Begegnung mit den himm­lischen Heerscharen.

Aber wo ist ein Raum?

Es wäre ein Kleines für Gott gewesen, Tor und Tür von Palästen und Herrenhäusern zu öffnen, um Jesus würdevoll zu empfangen. Aber nein, der Sohn Gottes wird Mensch und stellt sich zu den Tausenden, für die es auch „keinen Raum“ in der Herberge gibt.

Viele dürfen nicht einmal das Licht der Welt erblicken. Sie sind unerwünscht und abgelehnt. Es gibt keinen Platz zum Leben für sie.

Doch Jesus wurde von Maria angenommen, obwohl es für sie auch ein gro­ßes Opfer bedeutete. Sie war willig und bereit, das zu tun, was sie konnte.

Gott belohnte es reichlich, sie durfte den Fürsten des Lebens empfangen, den Gott zur Rettung der Menschen bestimmt hatte. Es gibt viel Trauriges in der Welt — auch heute noch. Aber die Tatsache bleibt bestehen: „Der Friedefürst ist gekommen“.

Haben wir ihm unsere Herzenstür geöffnet, dass er einziehen kann? Er will unser persönlicher Friedefürst sein!

Lied Nr. 176 Pfingstjubel

1.) Hast du keinen Raum für Jesus? Sieh, Er will dein Heiland sein! Horch, er klopft an deiner Türe! Sünder, lässt du Ihn nicht ein?

Chorus: Wer will ganz sich Jesu weihen? Wer tut auf des Herzens Tür? Seele, Du wirst´s nie bereuen, Lass ihn ein, Er schenkt sich dir!

Bild: www.waechter-media.de

4.) Gib dein Alles hin an Jesus, denn die Gnadenzeit eilt sehr; käme des Gerichtes Stunde, träfe dich das Urteil schwer!

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Blogautor: Egon Waechter

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Trust and Comfort


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“Don’t be shocked and don’t be afraid!” Jesus encouraged his disciples.

Then I will ask the Father to give you another helper in my place who will stay with you forever.

The Holy Spirit, whom the Father will send as a helper in my place, will explain everything to you and remind you of what I have said.

John 14, 1, 16 and 26 (HFA)

When Jesus said these words, it was only a few hours before he was arrested. Knowing that he was going to die soon, he tried to prepare his disciples for it.

These serious words from Jesus about betrayal, slander and execution troubled her. Their dreams and ideas about life would change and they would have to adapt to the new reality.

In the midst of this uncertainty, Jesus exclaimed: “Do not be alarmed and do not be afraid” (v. 1)!

The world we live in today has become very insecure. Unexpected disasters, new diseases (Corona), terrorist attacks, economic slumps can suddenly change our lives.

Things happen that we don’t understand. Here, too, Jesus‘ words apply: “Do not be dismayed and do not be afraid” (verse 1)!
This is not an empty promise, but a power word over which the triune God himself stands.

Trust God

The holiest name among the Hebrews was Yahweh, the eternal one. The ubiquitous is always there. You can rely on him. This God has vision, he sees the end, before the beginning and knows how we are. He has power despite the folly of men and the wickedness of the devil.

This God is love too. He lets all things serve us for the best. Therefore, “do not be dismayed and do not be afraid” (verse 1)!

Trust Jesus

This God of creation became man: HE is Lord over the elements. Increased bread, made water into wine. Wind and weather pay attention to his command.

This Jesus says to us: be without worries and without fear “I am with you every day!” As Paul writes in Romans: “Is God for us who can be us again? … Who will part us from the love of Christ? “

Comfort from the Holy Spirit

Jesus has good news for his disciples: although he himself will no longer be with them in person, he will not leave them orphans.

The Father will send you the Holy Spirit in my place as “helper – comforter – support”, he will stay with you.

The Holy Spirit

  • stands by us in all circumstances.
  • helps us when we are tempted to misstep so that we stay on the right path
  • is with us when we have to make important decisions.
  • teach us the truth and bring God’s word to mind when we need it.
  • gives us strength for everyday life. The word even says that he wants to be powerful especially in the weak. From 2 Corinthians 12.9 (HFA)

Summary

No matter what life gives us – we can cope with it, tackle it and overcome it, because the Father stands by us, the Son walks with us and the Holy Spirit lives in us!

Let us trust in the power of God in all situations!

We have three promises:

The Father, the Son and the Holy Spirit.

Pictures: https://pixabay.com/de/
Blog author: Egon Waechter



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„Seid nicht bestürzt und habt keine Angst!“, ermutigte Jesus seine Jünger.

Dann werde ich den Vater bitten, dass er euch an meiner Stelle einen anderen Helfer gibt, der für immer bei euch bleibt.

Der Heilige Geist, den euch der Vater an meiner Stelle als Helfer senden wird, er wird euch alles erklären und euch an das erinnern, was ich gesagt habe.

Johannes 14, 1, 16 und 26 (HFA)

Als Jesus diese Worte sagte, waren es nur noch wenige Stunden bis zu seiner Verhaftung. Er wusste, dass er bald sterben musste, und versuchte seine Jünger darauf vorzubereiten.

Diese ernsthaften Worte Jesu über Verrat, Verleumdung und Hinrichtung beunruhigte sie. Ihre Träume und Vorstellungen vom Leben würden sich ändern und sie müssten sich der neuen Realität anpassen.

Inmitten dieser Unsicherheit rief Jesus: „seid nicht bestürzt und habt keine Angst“ (Vers 1)!

Die Welt, in der wir heute leben, ist sehr unsicher geworden. Unerwartete Katastrophen, neue Krankheiten (Corona), Terroranschläge, wirtschaftliche Einbrüche können schlagartig unser Leben verändern.

Dinge geschehen, die wir nicht verstehen. Auch da gelten Jesu Worte: „seid nicht bestürzt und habt keine Angst“ (Vers 1)!
Das ist kein leerer Zuspruch, sondern ein Machtwort, über welchem der dreieinige Gott selbst steht.

1. Vertraut Gott

Der heiligste Name unter den Hebräern war Jahwe, der ewig Seiende. Der allgegenwärtige ist immer da. Auf ihn ist Verlass. Dieser Gott hat den Weitblick, er sieht das Ende, vor dem Anfang und weiß, wie es uns geht. Er hat die Macht, trotz der Torheit der Menschen und der Bosheit des Teufels.

Dieser Gott ist auch die Liebe Er lässt uns alle Dinge zum Besten dienen. Deswegen: „seid nicht bestürzt und habt keine Angst“ (Vers 1)!

2. Vertraut Jesus

Dieser Gott der Schöpfung ist Mensch geworden: ER ist Herr über die Elemente. Vermehrte das Brot, machte Wasser zu Wein. Wind und Wetter achten auf seinen Befehl.

Dieser Jesus sagt zu uns: seid ohne Sorgen und ohne Furcht „ich bin bei euch alle Tage!“ Wie Paulus im Römerbrief schreibt: „ist Gott für uns wer mag wieder uns sein? … Wer will uns scheiden von der Liebe Christi?“

3. Trost durch den Heiligen Geist

Jesus hat gute Nachricht für seine Jünger: Obwohl er selbst nicht mehr leibhaftig bei ihnen sein wird, lässt er sie nicht als Waisen zurück.

Der Vater wird euch an meiner Stelle den Heiligen Geist als „Helfer – Tröster – Beistand) senden“, er bleibt bei euch.

Der Heilige Geist

  • steht uns in allen Lebensumständen bei.
  • hilft uns, wenn wir versucht werden Fehltritte zu tun, damit wir auf dem richtigen Weg bleiben
  • ist bei uns, wenn wir wichtige Entscheidungen treffen müssen.
  • lehrt uns in der Wahrheit und bringt uns Gottes Wort in den Sinn wenn wir es brauchen.
  • gibt uns Kraft für den Alltag. Das Wort sagt sogar dass er gerade in den Schwachen mächtig sein will. Aus 2.Korinther 12,9 (HFA)

4. Zusammenfassung

Egal, was das Leben uns austeilt – wir können es verkraften, anpacken, und überwinden, weil der Vater zu uns steht, der Sohn mit uns geht und der Heilige Geist in uns lebt!

Lasst uns in allen Lebenslagen auf die Kraft Gottes vertrauen!

Wir haben die dreifache Zusage:

Den Vater, den Sohn und den Heiligen Geist.

Bilder: https://pixabay.com/de/
Blogautor: Egon Waechter

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Room for improvement – Luft nach oben


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… Luckily. With God there is no „being set in stone“. As long as my heart beats, I have the chance to change, adapt, improve, turn around. Everything is possible.

„I am absolutely certain that God will finish the good work that he has started with you until the day of Jesus Christ.“ – Philippians 1: 6

It’s different with us humans. How quickly do we form an opinion about fellow human beings or take on the statements of others without really knowing the person in question or at least personally asking whether what we perceive is true.

Once a loser, always a loser. Once at the top, always at the top.

A shy person quickly becomes a mysterious someone to watch out for because she is withdrawn and is not visible to us. A friendly, extroverted man quickly becomes someone who wants something from me. But hello, be careful! And should I grant mercy to such a person? And let out of my drawer? I would have to admit my misjudgment, it costs my face. That will not do. It remains beautiful as it is, even if it is not. I am right.

It is only a small step from assessment to condemnation. Now I’m not just an expert, I’m a judge. „Your Honor“. This flatters the ego and makes it grow, but only apparently, because it stands on the pedestal of arrogance, which is considered better. In my hand the measuring tape of my own standards with which I am measured by God. So the Bible warns.

Because just as you judge others now, you too will be judged. And with the standard that you apply to others, you will be measured yourself. – Matthew 7.2

Your words are the yardstick by which you are acquitted or judged. – Matthew 12, 37

Do I want this? Do I want to be judged by the standards by which I judge others? – Then I should be forgiving.

Setting and being set creates pressure. It limits and narrows down to certain roles, behaviors and positions. We are sitting in prison. Both. Judge and accused.

How do you get out of this number?

Most of us love it nicely clear and orderly, so we keep control, also control over people who are stuck in the drawers of our perception and judgment. Fortunately, God is different. His perception is all-encompassing. His heart is huge. He sees us as we really are.
And he even sees what could become if we make him a life coach and implement his suggestions. He offers forgiveness, grace, kindness, mercy, love and freedom to all.

He has the right to judge, but he doesn’t. He exonerates those who invoke Jesus, because Jesus innocently wiped out the punishment of the accused and the accused alike. Anyone can do this to take advantage of. Most of the time we don’t get the idea that our own perception could be wrong.

Most are we are convinced that the mistake is clearly with the other person. It’s funny, … should have known have to … No, it’s not our fault Really? And if we are guilty, then we demand it Mercy that we deny others. Do we have a right to do so?

No. The Bible is very clear there. If we want others to be merciful to us, then we should be merciful. If we want forgiveness instead of condemnation, then we should others released from the close of our judgments and forgiven. The golden rule.

My class teacher always said: “Don’t point your finger at other people, because point it always three fingers on yourself ”. Which means something like „first come to your own door“ or Before you open your mouth and judge others, check yourself three times in the same Matter. Jesus says: Whoever is without guilt should throw the first stone. No wonder everyone got that Stones fell out of hand and they left without a word.

Only God is perfect. However, we make mistakes whether we want it or not. We sin. We need forgiveness that works like a cleansing bath. We depend on God’s grace. He gives it to us, we should pass it on generously. I make mistakes, so the other person can make them too. I am not perfect, so it may be the other one.

Bring reconciliation, not accuse. That and nothing else is our job.

God came into this world through Christ himself and made peace with it,
by no longer counting people’s sins. God made us do this
Spread the message of reconciliation around the world. – 2 Corinthians 5:19

Picture: https://pixabay.com/de/ Photographer: StockSnap and Digital Artist
Author: Gabriele Waechter


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… zum Glück. Bei Gott gibt es kein „in Stein gemeißelt sein“. So lange mein Herz schlägt, solange habe ich die Chance auf Veränderung, Anpassung, Verbesserung, Umkehr. Alles ist möglich.

„Ich bin ganz sicher, dass Gott sein gutes Werk, das er bei euch begonnen hat, zu Ende führen wird, bis zu dem Tag, an dem Jesus Christus kommt.“ – Philipper 1,6

Anders bei uns Menschen. Wie schnell bilden wir uns eine Meinung über Mitmenschen oder übernehmen die Aussagen anderer ohne die betreffende Person wirklich zu kennen oder wenigstens mal persönlich nachzufragen ob das was wir wahrnehmen auch stimmt.

Einmal Looser immer Looser. Einmal an der Spitze, immer an der Spitze. Da wird eine schüchterne Person schnell zum mysteriösen Jemand vor der man sich in Acht nehmen muss, weil sie so in sich zurückgezogen und für uns nicht sichtbar ist. Da wird ein freundlicher extrovertierter Mann schnell zu einem der etwas von mir will. Aber Hallo, Vorsicht! Und so einem soll ich Gnade gewähren? Und aus meiner Schublade lassen? Da müsste ich doch meine Fehleinschätzung zugeben, das kostet mich mein Gesicht. Das geht nicht. Es bleibt schön so wie es ist, auch wenn es nicht zutrifft. Ich habe Recht.

Von der Beurteilung ist es nur ein kleiner Schritt hin zum Verurteilen. Nun bin ich nicht nur Gutachter, sondern Richter. „Euer Ehren“. Das schmeichelt dem Ego und lässt es wachsen, doch nur scheinbar, denn es steht auf dem Podest der Überheblichkeit, die sich für besser hält. In der Hand das Maßband meiner eigenen Maßstäbe mit denen ich von Gott gemessen werde. So warnt die Bibel.

Denn so wie ihr jetzt andere richtet, werdet auch ihr gerichtet werden. Und mit dem Maßstab, den ihr an andere anlegt, werdet ihr selbst gemessen werden. – Matthäus 7,2

Eure Worte sind der Maßstab, nach dem ihr freigesprochen oder verurteilt werdet. – Matthäus 12, 37

Will ich das? Will ich selbst mit den Maßstäben beurteilt werden mit denen ich das Urteil über andere fälle? – Dann sollte ich nachsichtig sein.

Festlegen und festgelegt werden erzeugen Druck. Es begrenzt und engt ein auf bestimmte Rollen, Verhaltensweisen und Positionen. Wir sitzen wie im Gefängnis. Beide. Richter und Angeklagter.

Wie kommt man raus aus dieser Nummer?

Die meisten von uns lieben es schön übersichtlich und geordnet, so behalten wir die Kontrolle, auch die Kontrolle über Menschen die in den Schubladen unserer Wahrnehmung und Beurteilung festsitzen. Zum Glück ist Gott anders. Seine Wahrnehmung ist alles umfassend. Sein Herz ist riesengroß. Er sieht uns wie wir wirklich sind. Und er sieht sogar das was werden könnte, wenn wir ihn zum Lebensberater machen und seine Vorschläge umsetzen. Er bietet allen Vergebung, Gnade, Güte, Erbarmen, Liebe und Freiheit an. Er hat das Recht zu richten, doch er tut es nicht. Er spricht die frei, die sich auf Jesus berufen, denn Jesus hat als Unschuldiger die Strafe der Ankläger und Angeklagten gleichermaßen getilgt. Dieses kann jeder in Anspruch nehmen der will.

Meist kommen wir gar nicht auf die Idee die eigene Wahrnehmung könnte falsch sein. Meist sind wir davon überzeugt, der Fehler liegt klar bei der anderen Person. Sie ist komisch,… hätte doch wissen müssen… Nein, uns trifft keine Schuld. Wirklich? Und wenn wir Schuld haben, dann fordern wir die Barmherzigkeit ein, die wir anderen verweigern. Haben wir ein Recht dazu? Nein. Die Bibel ist da ganz klar. Wenn wir wollen, dass andere barmherzig mit uns um gehen, dann sollen wir barmherzig sein. Wenn wir Vergebung statt Verurteilung wollen, dann sollen wir andere aus der enge unserer Urteile entlassen und vergeben. Die goldene Regel.

Mein Klassenlehrer sagte stets: „Zeige nicht mit dem Finger auf andere Menschen, denn es zeigen stets drei Finger auf dich selbst“. Was so viel heißt wie „kehr zuerst vor deiner eigenen Tür“ oder bevor du den Mund aufmachst und über andere urteilst, prüfe dich selbst dreimal in derselben Angelegenheit.

Jesus meint dazu: Wer ohne Schuld ist, der soll den ersten Stein werfen. Kein Wunder, dass allen die Steine aus der Hand fielen und sie wortlos gingen.

Nur Gott ist vollkommen. Wir hingegen machen Fehler, ob wir das wollen oder nicht. Wir sündigen. Wir brauchen Vergebung, die wie ein reinigendes Bad wirkt. Wir sind auf Gottes Gnade angewiesen. Er schenkt sie uns, wir sollen sie großzügig weitergeben. Ich mache Fehler, also darf der andere sie auch machen. Ich bin nicht vollkommen, also darf es der andere auch sein.

Versöhnung bringen, nicht anklagen. Das und nichts anderes ist unsere Aufgabe.

Gott ist durch Christus selbst in diese Welt gekommen und hat Frieden mit ihr geschlossen, indem er den Menschen ihre Sünden nicht länger anrechnet. Gott hat uns dazu bestimmt, diese Botschaft der Versöhnung in der ganzen Welt zu verbreiten. – 2. Korinther 5,19

Bild: https://pixabay.com/de/ Fotograf: StockSnap and Virtual Artist
Autor: Gabriele Waechter

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