Hoffnung finden – find hope

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I was asked why are you doing this? Why do you blog? You could use your time more sensibly. For example, make more money, chill, shop… do something good to yourself.
I’m doing it. Who says that’s not good? It’s phantastic. It’s not exhausting, I chill somehow. For me, it makes sense.

There were times in my life, were I quit to hope. I just let her go. It has been a terrible time, there has been none who brought hope back, none couldn’t say, there you’ll find her. Thank God, hope came back into my life, by itself.

I had freed myself, loosened the lines and drifted slowly away off shore. On and on. Far away I suspected the great freedom and happiness. But in the endless expanse, detached, without a goal in mind, I lost courage quickly in a lack of orientation. And when the last strip of land had disappeared on the horizon hope was suddenly gone. I felt like a bunch of misery.
My gaze lost itself in the endless expanse, in order to have concrete in mind, I had to look at myself and my circumstances, what I did, of course. More and more. I noticed how much the little boat rocked in the waves. Fear came over me. I felt lonely and lost. I drove on the ocean of my life. Without engine, without rudder, there was no way to reverse.

But then she came, hope, she went on the water and stood there, knocked at my heart and I simply opened up. She lended her Hand, entered in and now, she’s living in me. Hope is alive.
She is like a gentlemen: Comes, knocks, waits until she is asked to come in. Will you open? Or are you so concerned with what is going on in you, that you do not even hear that hope is knocking on your heart? To fill it up?

Christ is the living hope. He wants to dwell in you through the Holy Spirit.  He will give you hope. And he has two rudders with him. With Jesus you can get back to the shore and get solid ground under your feet.

I pray that God, the source of hope, will fill you completely with joy and peace because you trust in him.
Then you will overflow with confident hope through the power of the Holy Spirit.
(Romans 15, 13)

 

 

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Ich wurde gefragt, warum machst du das? Warum bloggst du? Du könntest doch deine Zeit sinnvoller einsetzen, du könntest mehr Geld verdienen, chillen, shoppen… Dir was Gutes tun.
Mach ich doch! Wer sagt denn, dass das hier nicht gut ist? Ich finde es phantastisch. Es ist nicht anstrengend, ich chille irgendwie dabei. Für mich ist es sinnvoll.

Ich hatte Phasen in meinem Leben, in denen ich die Hoffnung losgelassen hatte. Es war eine schreckliche Zeit und da war keiner, der mir die Hoffnung wieder gebracht hätte oder mir gesagt hätte, dort findest du sie wieder. Gott sei Dank – kam die Hoffnung selbst zurück in mein Leben.

Ich hatte mich losgemacht, die Leinen gelöst und trieb langsam vom Ufer weg. Immer weiter und weiter… Dort draußen vermutete ich die große Freiheit und das Glück. Aber in der endlosen Weite, losgelöst, ohne Ziel vor Augen verlor ich schnell in der Orientierungslosigkeit den Mut und als der letzte Streifen Land am Horizont verschwunden war, war auch die Hoffnung plötzlich weg. Ich fühlte mich wie ein Häufchen Elend.
Mein Blick verlor sich in der endlosen Weite, um konkretes vor Augen zu haben, musste ich auf mich und meine Umstände schauen. Was ich natürlich tat. Immer mehr. Ich bemerkte wie sehr das kleine Boot im Wellengang schaukelte. Angst überkam mich. Einsam. Verloren. Trieb ich auf dem Ozean meines Lebens. Ohne Motor, ohne Ruder gab es keine Möglichkeit zur Umkehr.

Doch dann kam sie, die Hoffnung, sie ging auf dem Wasser und stand auf einmal da, klopfte an mein Herz und ich machte einfach auf. Sie reichte mir die Hand, kam herein und wohnt nun in mir. Die Hoffnung ist lebendig. Sie ist wie ein Gentlemen: kommt, klopft und wartet bis ihr geöffnet wird. Bist Du offen für sie? Oder bist Du so sehr mit dem beschäftigt, was in Dir abgeht, dass Du gar nicht hörst, dass die Hoffnung in Dein Herz möchte? Um es auszufüllen?

Christus ist die lebendige Hoffnung. Er will durch den Heiligen Geist in Dir wohnen. Dir Hoffnung geben. Und er hat zwei Ruder dabei. Mit Jesus kannst Du wieder ans Ufer zurück und festen Boden unter die Füße bekommen.

Der Gott der Hoffnung erfülle euch mit aller Freude und Frieden im Glauben, damit ihr immer reicher werdet an Hoffnung, durch die Kraft des heiligen Geistes.
(Römer 15, 13)

 

 

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Was wenn… – What if…


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What if…

Recently I saw billboards with the following slogan:

Nonsense! New Start, it would be nice.

Well, it works. So, when I once again – could push – Stop – Rewind – then …

… I would do something totally unpopular, but existential.  As a child or teen I would take God seriously and let his word, the Bible, be my decision support at the crossroads of life.
I guess things would have been better, from my early age on I would live my destiny. Having God as a encouraging, advicing, understanding friend is the best thing to happen as a youngster.

… I would not subordinate myself to an undifined ‚one‘ just because ‚one‘ expects it, or because it’s ‚trendy‘ or ‚it’s the way it always went‘ or ‚all the others‘ are doing it. I would listen to the small voice of my heart, to God who speaks to me in love and wisdom. That’s the best advice in the world!

I would fight to live my dream, my passion, my calling. I feel it as a child, but I was afraid to share it, to believe in it, do demand it.  No longer would I surrender to ‚this does not work, we can not afford it‘ ‚or ‚this is an unprofitable art, do something decent‘. I would not agree with discouragement that no one sees my potential; that no one is interested in my dreams.
I would not be ashamed of my dreams. I would believe on my own, walk alone, vouch for it alone. God would have been on my side.

Unfortunately, I have met God as an adult, steps were taken, many important decisions were made. Some could be changed, some not. But very crucial things God always can put on ‚zero‘, on ‚Start‘, to ‚factory settings‘: debt. No matter how much crap we have built, no matter how old we are, God always listens if we ask for forgiveness. He fulfills our desire, eliminating the ‚waste‘ in our hearts, the ’scrap‘ in our lives.

From now – we can take him seriously and bring forth a revolution of good to our future.
From now – we can stand up for our heart’s desires. As long asthey are in God’s plan, we have a powerful ally on our side.
We are now able not to be resentful, but allowed and able to bring the burden of our own and others blame to God, he will take it and remove it.

From now. New start possible.

 Therefore, if anyone is in Christ, he is a new creation; old things have passed away; behold, all things have become new. Now all things are of God, who has reconciled us to Himself through Jesus Christ, and has given us the ministry of reconciliation. – 2. Corinthians 5, 17-18

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Was, wenn…

Kürzlich sah ich Plakatwände mit folgendem Slogan:

 

Quatsch, so was geht nicht! Neuanfangen, schön wär’s.

Geht schon. Also, wenn ich nochmals – Stopp – Rewind – drücken könnte, dann…

… würde ich etwas total unpopuläres, aber existentielles tun. Ich würde Gott schon als Kind oder Teeny ernstnehmen und sein Wort, also die Bibel, meine Entscheidungshilfe an den Kreuzungen des Lebens sein lassen. Ich glaube vieles wäre besser verlaufen, ich wäre dann schon als kleiner Mensch in meiner Bestimmung. Gott als Freund zu haben, der ermutigt, der berät, der versteht, ist das Beste was einem als junger Mensch passieren kann.

… würde ich mich nicht mehr dem ‚man‘ unterordnen, nur weil ‚man‘ das so macht, weil es ‚in‘ ist oder ’schon immer so war‘ oder die ‚anderen‘ auch so machen. Ich würde auf die Stimme meines Herzens hören, auf Gott, der in Liebe und Weisheit zu mir redet. Das ist die beste Beratung der Welt!

… würde ich dafür kämpfen das tun zu dürfen, was ich als den Traum meines Lebens bezeichne, meine Leidenschaft, meine Berufung. Ich fühlte es als Kind, doch ich traute mich nicht es wirklich auszusprechen, einzufordern, daran zu glauben. Ich würde mich nicht mehr mit ‚das geht nicht, das können wir uns nicht leisten‘ oder ‚das ist eine brotlose Kunst, mach was anständiges‘ abspeisen lassen. Ich würde mich nicht davon entmutigen lassen, dass keiner mein Potential sieht, dass keiner an meinen Träumen interessiert ist. Ich würde alleine glauben, alleine gehen, alleine dafür einstehen. Und Gott wäre auf meiner Seite.

Leider habe ich Gott erst als erwachsene Frau kennengelernt, viele Weichen waren gestellt, viele wichtige Entscheidungen im Leben schon getroffen. Manches ließ sich verändern,
manches nicht mehr. Doch sehr entscheidende Dinge, kann Gott immer wieder auf ‚Null‘, auf ‚Anfang‘, auf ‚Werkseinstellung‘ setzen: Schuld. Egal wie viel Mist wir gebaut haben,
egal wie alt wir sind, Gott hat immer ein offenes Ohr, wenn wir ihn um Vergebung bitten. Er erfüllt unseren Wunsch und beseitigt den ‚Müll‘ in unserem Herzen, den ‚Schrott‘ in
unserem Leben.
Wir können ihn ab jetzt ernstnehmen und es wird eine Revolution des Guten in unserer Zukunft bewirken.
Wir können ab jetzt für unsere Herzenswünsche aufstehen. Wenn sie in Gottes Plan sind, haben wir einen allmächtigen Verbündeten an unserer Seite.
Wir können ab jetzt nicht mehr nachtragend sein, sondern die Last der eigenen und fremden Schuld bei Gott abgeben. Er wird sie nehmen und entsorgen.

Ab jetzt. Neu anfangen möglich.

„Das bedeutet aber, wer mit Christus lebt, wird ein neuer Mensch. Er ist nicht mehr derselbe, denn sein altes Leben ist vorbei. Ein neues Leben hat begonnen!
Dieses neue Leben kommt allein von Gott, der uns durch das, was Christus getan hat, zu sich zurückgeholt hat.“ – 2. Korinther 5, 17

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